Der RouterDer DSL-Router ist ein Gerät, das den heimischen Computer mit dem Internet und somit mit weiteren Computern in einem entfernten Netz verbindet. In diesem Gerät befindet sich meist noch ein Switch, um mehrere Rechner des eigenen Netzwerk zu verbinden, ein WLAN-Access Point, um WLAN-fähige Geräte zu vernetzen und ein DSL-Modem, das die Daten für den Transport ins und den Empfang aus dem Internet aufbereitet.

Ein solcher Router verfügt über eine Adresse, die mit einem Webbrowser angesprochen werden kann. Alle Einstellungen des Routers werden über ein übersichtlich zu bedienendes Webinterface vorgenommen.

Hier werden die Zuganngsdaten des eigenen Providers ins Internet eingetragen, die Sicherheitseinstellungen für das WLAN festgelegt, der Zugang zu Internetseiten eingeschränk.

Die meisten Router können aber nicht nur eine Verbindung ins Internet herstellen, sondern auch Computer aus dem eigenen Netzwerk aus dem Internet erreichbar machen. Dazu muss der Router über eine feste IP-Adresse verfügen. Diese besitzen allerdings die meisten Internetnutzer nicht, sondern sie erhalten nach einer Zwangstrennung durch den Provider spätestens nach 24 Stunden eine neue Adresse. Trotzdem gibt es eine Möglichkeit, diese Hürde zu nehmen. Das Zauberwort heißt DynDNS. Damit wird ein Verfahren beschrieben, das in regelmäßigen Abständen einen bei einem Dienstanbieter, z.B. www.dyndns.com, registrieten Domainnamen mit der ständig wechselnden IP-Adresse abgleicht. Dies übernimmt ein Dienst im Router. Er sendet, sobald sich seine IP geändert hat, die neue Kombination aus Domainname und IP. Trotz ständig wechselnder IP ist der Router über den Dmainnamen aus dem Internet erreichbar und kann so Anfragen aus dem Internet in das heimische Netz weiter leiten.